Kommt das Diesel-Fahrverbot? FAQ zur Debatte

Wie lange dürfen Diesel-Pkw noch in deutsche Innenstädte?

Stuttgart greift hinsichtlich des Diesel-Fahrverbots durch: Bald dürfen viele Selbstzünder nicht mehr in die Innenstadt der Schwaben-Metropole. In München wird eine entsprechende Regelung aktuell geprüft. Was müssen Autofahrer jetzt wissen? Der ADAC beantwortet die wichtigsten Fragen.

Welche EU-Vorgaben liegen den Maßnahmen zugrunde?

Im Jahr 1999 hat die EU eine Richtlinie zur Verbesserung der Luftqualität erlassen. Neben Feinstaub (PM10) darf auch die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) bestimmte Grenzwerte (Jahresmittelwert: 40 μg/m3; Stundenmittelwert: 200 μg/m3, max. 18 Überschreitungen/Jahr) nicht überschreiten. Die Richtlinie verpflichtet die nationalen Regierungen, Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zu ergreifen. In Deutschland wurden hierzu Umweltzonen eingerichtet.

Was sind NOx und NO2?

Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) sind Stickstoffoxide (NOx). Sie entstehen als Produkte unerwünschter Nebenreaktionen bei Verbrennungsprozessen. Überwiegend wird Stickstoffmonoxid emittiert, es tritt aber nicht großräumig in Erscheinung, da es relativ schnell von Sauerstoff (O2) und Ozon (O3) zu NO2 oxidiert wird. NO2 ist ein Reizgas für den Atemtrakt, löst sich in Schleimhäuten und erhöht die Anfälligkeit gegenüber Krankheitserregern. Außerdem bildet es die Grundlage für weitere schädlich wirkende Stoffe wie zum Beispiel Ozon (O3).

Welchen Anteil haben Dieselautos an der Schadstoffbelastung?

Eine Auswertung des Umweltbundesamtes von 2016 (siehe Grafiken) zeigt, dass der Großteil der NO2-Emissionen durch Abgase von Diesel-Pkw verursacht werden. Kleinlaster und Lkw liegen bei 22 Prozent, Busse bei fünf Prozent.

Wie lässt sich die Schadstoffbelastung senken?

Moderne Abgasminderungstechnik ermöglicht es, die Stickoxidemissionen im realen Verkehr wirksam auf ein sehr geringes Maß zu reduzieren. Ein flüssiger Verkehr hilft zudem, die Schadstoffe zu senken. “Grüne Wellen”, also eine intelligente Ampelschaltung, und adaptive Verkehrssteuerung können beispielsweise den NOx– Ausstoß um 35 bis 50 Prozent verringern. Nicht zuletzt können kommunale Flotten und Fahrzeuge mit hoher innerstädtischer Fahrleistung durch Nutzung alternativer Antriebe, Erdgas oder Elektro zum Beispiel, zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.

Welche Städte planen ein Diesel-Fahrverbot?

In mehr als 80 deutschen Städten werden die NOx-Grenzwerte überschritten. Dort drohen Vertragsverletzungsverfahren und Bußgelder durch die EU. Das hat beispielsweise Stuttgart dazu veranlasst, vom Januar 2018 an Diesel-Fahrzeuge, welche die aktuell strengste Abgasnorm “Euro 6” nicht erfüllen, an Tagen mit hoher Feinstaub-Belastung in der Innenstadt zu verbieten. In München und Hamburg gibt es bereits Gerichtsurteile, die Fahrverbote wahrscheinlich machen. In anderen Städten wie Düsseldorf laufen aktuell entsprechende Verfahren.

Wäre eine Blaue Plakette eine sinnvolle Lösung?

Die Blaue Plakette ist aus Sicht des ADAC nicht der richtige Weg, um die Luftqualität in deutschen Städten zu verbessern. Um die Stickoxidgrenzwerte in Städten einzuhalten, sollte stattdessen der Schadstoffausstoß der Fahrzeuge dauerhaft gesenkt werden. Aus Sicht des Clubs ist die Automobilindustrie in der Pflicht, saubere und emissionsarme Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Die notwendigen Technologien, um die Stickoxide zu reduzieren, sind bereits vorhanden.

Was sollte die Automobilindustrie tun?

Fahrzeuge müssen im Fahrbetrieb schadstoffärmer werden: Die tatsächlichen Abgase dürfen den im Testverfahren gemessenen Schadstoffausstoß nicht um ein Vielfaches übersteigen, so wie es bisher ist. Dafür sind realitätsnahe Abgasprüfungen notwendig. Ein Weg hierzu wäre die Einführung direkter Messungen der Emissionen bei Fahrt auf der Straße (RDE, Real Driving Emissions). Nur so kann sichergestellt werden, dass die Automobilindustrie Abgastechniken einsetzt, die Emissionen tatsächlich verringern.

Aufgrund der Ergebnisse des verschärften ADAC EcoTests können derzeit nur wenige Modelle aus Umweltsicht empfohlen werden. Das sind unsere Top 14.

Die Diesel-Debatte hat bei unserer Community für Diskussionen gesorgt. Das sind die Meinungen unserer User.


74 Kommentare

  1. Andreas V. sagt:

    Ganz ehrlich? Vor zehn, zwanzig Jahren hat sich keiner dafür Interessiert. Jetzt habe ich einen sparsamen Diesel nach Euro 5 , gerade anderthalb Jahre alt, und kann jetzt damit nicht mehr zur Arbeit fahren.Das Geld für ein neues habe ich nicht, und für den jetzigen werde ich keinen Käufer zu einem vernünftigen Preis finden. Und warum das Ganze? Wenn man gegenüberstellt, daß mein Diesel mit 4l/100km auskommt, ein wesentlich kleinerer und leistungsschwächerer Benziner aber immer noch 6l Super auf die gleiche Strecke nimmt, dazu noch den Preisunterschied der beiden Sorten sieht und weiß, dass der Staat an der Steuer für Kraftstoffe das meiste in der Vertriebskette abschöpft, dann ist eines klar: hier geht es nicht um Umwelt oder Mensch, sondern um Profit.Da werde ich nicht mitziehen.

    • Lothar Müller sagt:

      Ich habe mir vor 2 Jahren einen Diesel geholt weil ja 2018 die Steuervorteile für Gasfahrzeuge LPG aufgehoben werden sollte.
      Und Diesel nun mal die einzige Alternative zum fahren mit Wohnanhänger ist.
      Hybridfahrzeuge sind Augenwischerei,
      weiß gar nicht warum der ADAC nicht darauf hinweist das die angegebenen Verbrauchswerte von 3 bis 4 Litern überhaupt nicht machbar sind.
      Und die Reichweite nur mit Strom viel zu kurz sind.
      Und die nächste verarsche ist das wir alle unsere Autos nach CO² Ausstoß gekauft haben Toll nur 120 mg und auch so versteuert wurden.
      Von NOX Werte weiß man bis heute von den Herstellern selbst bei Neuwagen nichts keine Werte wie beim CO².
      Die einzigen die jetzt von dieser Situation Profitieren sind schon wieder die Automobilhersteller.
      Weil man ja Neuwagen mit EURO 6 kaufen soll,
      die dann nächstes Jahr durch die Umweltprüfung fallen.
      Mann sollte sie auf Schadensersatz Verklagen .
      Oder sie dazu verpflichten alt Fahrzeuge umzurüsten so das der NOX wert gesenkt wird.
      Oder wie in der Praxis üblich nur auf dem Papier.
      Außerdem sollte man die Verkehrsplaner sofort neu schulen .
      Und ihnen mitzuteilen das Rollender Verkehr für die Umwelt besser ist,
      wie ihn alle 200 Meter durch eine Ampel zu stoppen.
      Mir ist besonders aufgefallen das in Hannover die Grüne Welle ein Fremdwort ist sowie in Köln, Frankfurt und andere Großstädte .
      Außerdem wie in Düsseldorf schön zusehen da fahren Tag und Nacht Rheinschiffe mit Güter- und Personenverkehr fast durch die Innenstadt.
      Der Wind kommt fast immer vom Westen also Richtung Innenstadt wo die Messpunkte sind .
      Wie unterscheidet man da was von Privateinhaushalten mit Ölheizung oder PKW-Verkehr und Schiffsverkehr sowie Flughafen Luftverkehr kommt .

      • Tim Heuser sagt:

        @Lothar Müller:

        Stickoxide entstehen bei der Verbrennung nur bei sehr hohen Temperaturen. Sehr hohe Temperaturen hat man bei Vollast in Motoren mit hoher Leistungsdichte, wie beim PKW.
        Meines Wissens nach sind die Temperaturen in Schiffsdieseln nicht hoch genug um signifikante Mengen an Stickoxiden zu produzieren. Da spielen dann eher wieder Ruß, Feinstaub und unverbrannte Kohlenwasserstoffverbindungen eine Rolle.

        • Lothar Müller sagt:

          Tolle Erkenntnis Herr Heuser.
          Wenn das so sein sollte.
          Heißt das ja ,dass nur die Volldeppen die in der Stadt die mit Vollgas 50 bis 60 KM/H fahren.
          Die Innenstadt mit NOX belasten.
          Und der größte Teil die im 5 Gang durch die Stadt cruisen kein NOX ausstoßen.
          Technisch machbar und nachrüstbar ein City Knopf bei dem die Höchstdrehzahl auf 1700 Touren
          Begrenzt wird und im Außenbereich sichtbar durch eine Blaue LED angezeigt wird.
          Problem gelöst.

    • Hans-Willi Joram sagt:

      Dass ist nicht ganz richtig. Die Dieselproblematik ist schon seit fast 30 Jahren bekannt. Bis auf Europa und Indien haben daher die Diesel-PKW weltweit einen Anteil von unter 2%. Und der Preisunterschied von Diesel zu Benzin ist kein echter Unterschied. Diesel müsste teurer als Benzin sein. Dies ist nur deshalb nicht so, weil Diesel subventioniert wird (auch vom Benzinfahrer!).

      Im Übrigen kann ich mir für das gleiche Geld wie für einen Diesel einen Benziner mit wesentlich mehr PS kaufen!

    • old tama sagt:

      Warum wird nicht veröffentlicht, dass Firmen wie TWINTEC (Baumot Group), dieses Euro 5 mit Abgasfiltern lösen können. Für diese Technik fehlt nur die ABE der Bundesbehörde!

  2. Karl Engel sagt:

    In der “Motorwelt” berichtete der ADAC, daß in Berlin allein 16000 Behördenfahrzeuge so alt sind, daß diese nicht einmal mehr eine Plakette bekommen könnten. Dürfen die dann so ohne weiteres beim Fahrverbot fahren?

  3. R. DeHaney sagt:

    Und was ist Diesel PKW Besitzer die innerhalb die Großstädte wohnen? Müssen sie ihr Auto stilllegen?

  4. Robert W. sagt:

    Klein- und Kleinstwagen sind dabei auch nicht das Problem, sondern die wahnsinnige Schwämme an SUVs und anderen Großmotorigen und vollkommen überflüssigen Fahrzeugen, die gerade in den Innenstädten von Berlin, Hamburg und co. besonders häufig anzutreffen sind. Da ein 2L Turbodiesel der an der Ampel ordentlich Gas gibt sicherlich viel mehr NOx ausstößt, als ein Kleinwagen. Aber der Kleinwagenfahrer hat nur einmal mehr unter den unnütz großen zu leiden. Da sollte die Politik regulierend eingreifen, beispielsweise durch die im Artikel beschriebenen Maßnahmen jedoch mit einer Ausnahmeregelung für Kleinwagen. Es also nicht an einer Abgasnorm, sondern an dem tatsächlich anfallenden Schadstoffausstoß nach der oben beschriebenen Messmethode festmachen. Aber sowas würde ja auch dazu führen, dass sich Frau Merkel und co. im Regierungsviertel in Berlin den Fußweg von 5 Minuten nicht mehr im Audi A8 fahren lassen könnten oder noch viel schlimmer, dass die Chauffeure während sie warten die Motoren abstellen müssten (Ich habe einmal selbst beobachten können, wie vor dem Kanzleramt ein Chauffeur in einem A8 mit laufendem Motor wartete und ca. 5 Minuten davor wie 2 S-Klassen und ein Audi A6 oder A8 neben dem Reichstagsgebäude mit laufendem Motor warteten) und wo kämen wir denn da hin?…

    • Anonymous sagt:

      Morgen! Ich fahre einen pick up ! Und das sehr gerne, was soll ich machen ich habe nur eine kleine Firma und keine Angestellte und habe weiß Gott nicht das Geld mir alle Nase lang ein neues Kfz zu kaufen 😡! Ps selbst Benziner verbrauchen mehr wie Auto!

  5. Herbert sagt:

    Warum legt der Staat nicht einfach fest , das alle Behörden ab dato e-mobile fahren müssen? Das während schon ein großer Schritt zu weniger Schadstoffen in der Luft. Was nutzen uns Schadstoffe arme Autos wenn in der ganzen dritten Welt die Schote Vollgas Quellen? Die großen Autokonzerne die Abgasnormen manipulieren und der deutsche Autobesitzer veralbert wird! Das ganze dient doch nur der Autolobi und den zuständigen Meister . Der kann sich dann auf die Schulter knöpfen wieder etwas Fragwürdiges gaschaffen zu haben.

  6. M.Oesterle sagt:

    In Stuttgart gibt es zwei Probleme. Der ÖPNV ist viel zu teuer. wenn ich in die Stadt möchte und hin und zurück 10 € zahlen soll, überlege ich mir, mit dem Auto in die Stadt zu fahren um irgendwo wild zu parken. Bei der Parkplatzsuche verbrauche ich zwar unnötig Kraftstoff, aber das ist immer noch günstiger wie die S-Bahn zu nutzen.

    Das zweite Problem ist die sehr schlechte Infrastruktur was die Straßen angeht. Wer in Fellbach, Waiblingen, Weinstadt, Winnenden und die kleineren Gemeinden östlich von Suttgart wohnt und zum Flughafen, nach Karlsruhe, nach Böblingen oder zur A 81 Richtung Singen fährt, nutzt die Straße durch Stuttgart mangels Alternativen. Durch ein Fahrverbot wird dann um Stuttgart drum rum gefahren und es findet nur eine Verlagerung des Schadstoffausstoßes statt. in der Summe werden durch die verlängerten Fahrtstrecken auch noch mehr Schadstoffe ausgestoßen. das klingt sehr nach dem Sankt-Florians-Prinzip. Daher wäre es sinnvoll, Stuttgart und das Land würden eine Grundlegende Neuplanung der Infrastruktur angehen.

    • Karl-Heinz sagt:

      Die Grünen, die Wein saufen und Wasser predigen, lassen sich in dem von ihnen regierten Ländle mit dicken Dienstwagen chauffieren. Das sind dieselben, die uns vorschreiben wollten, wann wir was zu essen haben und wie oft wir pro Jahr mit dem Flugzeug verreisen dürfen.

    • Jens Paegel sagt:

      Ich finde ihren Kommentar sehr treffend. Durch Stuttgart führen 3 Bundesstraßen, die zwar zu den Stoßzeiten hoffnungslos überlastet sind, zu denen es aber immer noch keine passenden Alternativen gibt. Sowohl die A8 als auch die A81 sind zu den Hauptverkehrszeiten dicht. Auch was den öffentlichen Nahverkehr angeht, kann ich nur zustimmen. Wer mit seiner Familie von der Wilhelma in die Innenstadt fahren will zahlt für die lächerlichen paar Stationen ca.20,00 EUR (ein Weg!). Einmal und nie wieder.
      Es muss aber tatsächlich etwas passieren, denn der Abgasgestank ist an manchen Stellen (z.B. B14 Höhe Marienplatz) wirklich sehr belastend.

  7. Anonymous sagt:

    Vielleicht wäre die Eindämmung des weltweiten abholzens der Wälder, vor allem der Regenwälder sinnvoll. Wer sorgt denn im Endeffekt dafür das wir gesunde Luft atm en können. Sowas haben wir schon in der 4. Klasse Grundschule gelernt.

    • Lothar sagt:

      Stimmt so nicht ganz. Pflanzen nehmen durch ihren Prozeß nur das in der Luft befindliche CO2 auf. Für die Kompensation von Stickoxid Emissionen bringen die eher wenig bis gar nichts.

  8. Manfred G. sagt:

    Ich fragte mich ob die Landesregierung ihre Bürger verfrüht in den 1. April schicken will oder ob sie wirklich allen Ernstes ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge (unter EURO-6-Norm) in Stuttgart für eine akzeptable Lösung des Feinstaubproblems hält. Der private Autofahrer soll also wieder zur Ader gelassen werden (Gewerbetreibende werden wahrscheinlich Ausnahmegenehmigungen beantragen und bekommen) – was auch sonst soll man Anderes erwarten; man weiß es mittlerweile schon im vornherein. Zum einen drängt sich sowieso die Frage auf: Ist es denn wirklich die außergewöhnlich hohe Feinstaubbelastung für deren Beseitigung solcherlei Maßnahmen ergriffen werden? Oder steckt ein ganz anderer Hauptgedanke dahinter? Ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge würde natürlich bewirken dass sich ein Teil derer Haushalte die es sich finanziell leisten können, ein neues EURO-6-Norm-Fahrzeug kaufen und damit der Wirtschaft einen weiteren Schub nach vorn verpassen. So hat man es seinerzeit bei der Gewährung der Abwrackprämie getan als auch bei der Einführung der roten, gelben und grünen (und alsbald dann auch blauen) Plakette. Gut dass unser Farbspektrum so breit gefächert ist und es noch genügend Farben gibt mit denen man das bunte Plakettenspielchen noch geraume Zeit weiter betreiben kann – denn schon seinerzeit konnte man, wenn man ein wenig Grips zusammennahm, erahnen dass mit der grünen Plakette die Sache nicht erledigt sein wird – und mit einer blauen Plakette ein Ende nicht erreicht ist. Der öffentliche Nahverkehr, dessen Vorteilhaftigkeit nicht gerade in seiner Zuverlässigkeit und Günstigkeit liegt und dessen übrige positive Eigenschaften mir gerade spontan auch nicht einfallen, hat dann fast Monopolstellung; und wie will man dann anders nach Stuttgart kommen? MEIN VORSCHLAG: Am besten gar nicht und lieber seine Besorgungen und Einkäufe sowie die andere Erledigungen soweit wie möglich dort machen wo man noch willkommen ist – ggf. im Großeinkaufszentrum auf der grünen Wiese VOR den Toren Stuttgarts; einfach die Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt boykottieren – damit die „Käpsele“ und „Leuchten“ in der Landesregierung als auch der Hauptstadt begreifen und sehen wie klug und vorausschauend ihre Ideen sind. Ich jedenfalls werde meine finanzielle Kaufkraft lieber anderen Kommunen im Umkreis zukommen lassen; Machen Sie mit – für eine saubere, leere und tote Innenstadt Stuttgarts mit einem überaus großen Angebot freier Parkplätze, ohne Feinstaub und ohne florierendem Einzelhandel.

    • Robert Wagner sagt:

      Sie haben völlig Recht.
      Vielleicht könnte der ADAC noch einen Gefällt-mir-Daumen einführen?
      Und ganz ohne Feinstaub-Belastung für Stuttgart kann man sein Geld ja auch beim Internet-Handel ausgeben. Bei diesem kann man sich auch an Kunden-Kommentaren über Produkte orientieren und bekommt keine Ladenhüter von Verkäufern aufgeschwatzt.

  9. Anton Goretzki sagt:

    Ja , da kauft man sich extra ein neues Wohnmobil ( Diesel EURO 5 ) um weiterhin unsere schönen deutschen Städte besichtigen zu können , und wird dann einfach ausgesperrt . So neu kann das jetzt so hochgespielte Problem ja nicht gewesen sein ,dass man vor 2 Jahren , wo ich das Fahrzeug kaufte,noch nichts davon wußte . Unsere PKW + Wohnmobil -Lobbyisten haben da leider nicht so den Einfluß , wie die , der Kreuzfahrschiffe . Möglicherweise haben da einige einflussreiche Politiker , hin und wieder die Möglichkeit ehrenhalber und natürlich umsonst Studienreisen auf diesen Dreckschleudern zu machen .Da ist trotz immenser Luftverschmutzung dann das Interesse an der eigenen Gesundheit und aller anderen Passagiere und den Anwohnern in den Hafenstädten wohl zweitrangig .Angeblich sind wir vom Grundgesetz her doch alle gleich .Na ja , manche sind wohl doch gleicher .

  10. Reinhard Müller sagt:

    Wann geht endlich einmal der Staat mit seinem eigenen Unternehmen, z.B. der Post, voran und stellt seine Zustellflotte auf Elektroantrieb um. Diese Fahrzeuge haben wohl zu 99 % eine Fahrleistung, die bereits mit der heute zur Verfügung stehenden Akku-Leistung leicht auskommen können. Das wäre doch einmal ein Zeichen und ein Entwicklungsschub.

  11. Georg Gref sagt:

    Bin einmal gespannt wieviel Ausnahmeregelungen es geben wird.
    Denke mal nicht das die gesammten Läden in der Stuttgarter City per
    Handwägele beliefert werden ebenfalls werden die LKW von S21
    ja auch nicht alle die aktuellen Normen erfüllen und wenn muss
    man sich Fragen wieviel davon ihr AdBlue System abgeschaltet haben
    und als Euro 2 unterwegs sind.

    Zudem ist es schon toll wenn man von Staat über Nacht enteignet wird
    den nichts anderes ist das Ganze und hoffe das es der ADAC noch hinbekommt
    das sich die Fahrverbote auf die heutigen Sperrtage bezieht und nicht pauschal für immer.

  12. E.Bauer sagt:

    S 21 in Stuttgart wird noch viele Jahre dauern, im Einsatz sind viele Baumaschinen, die nahezu alle mit Dieselmotoren ausgestattet sind, neuerer und älterer Bauart. Konsequenterweise müssten die Baumaßnahmen eingestellt werden, um zumindest an den Fahrverbotstagen auch ihren Beitrag zur Minimierung beizutragen. Dass dies nicht kommen wird, ebenso wenig wie die Beseitigung der laschen Handhabung bei Festbrennstoffen und deren Emissionen über den Kamin, lässt erkennen, dass hier mehr schief läuft als erlaubt. EU-Verordnung ist hier verantwortlich? Da würden mich die Emissionskataster der anderen Mitgliedstaaten interessieren. Dass diese Schadstoffe nicht toll sind weiß jedes Kind heute, aber man weiß auch schon lange, dass die Werte geschönt wurden, ohne jemals groß zu monieren und ausbaden dürfen es mal wieder die Melkkühe der Nation, die Autofahrer, die guten Glaubens einen Diesel gekauft haben, weil es eben wirtschaftlich ist. Weder Ministerien, Deutsche Umwelthilfe, ADAC, TÜV, Dekra etc. etc. haben im Vorfeld richtig Druck gemacht, obwohl denen das Problem vermutlich schon länger bekannt gewesen ist. Im Nachhinein lamentieren und Verbote einführen bringt den Autobesitzern nichts, die viel Geld in ein Auto investiert haben. Gleichwohl haben Asthmatiker mit den Abgasen zu kämpfen, aber wie gesagt, das hätte man vor vielen Jahren schon angehen müssen, auch ohne die Vorgaben der EU.

  13. Christian Rattner sagt:

    Solange Kreuzfahrtschiffe mit laufenden Motoren in den Innenstädten (Hamburg, Bremerhaven sowie Flußkreuzfahrtsschiffe auf Rhein und Donau) mit 24 Stunden rund um die Uhr laufenden Motoren die Umwelt verseuchen sollten die lauten Stimmen für blaue Plaketten einfach mal inne halten und nachdenken!!!
    Vom Kerosindreck der Flugzeuge mal ganz abgesehen!

  14. Ein frankfurter Bürger am Main sagt:

    Ich bin heute 63 Jahre und Anfang der 1960er Jahre in die Volksschule, der heutigen Grundschule gegangen. Als wir damals in der dritten und vierten Klasse waren und die Umweltluft u.s.w. durchgenommen hatten, haben wir als 9- und 10-Jährige Kinder schon ermahnt, dass die Bäume und anderen Pflanzen auch nur begrenzt Schadstoffreiche Luft reinigen könne. Das wurde aber damals verneint und als Unsinn abgetan. Heute, wo wir damaligen Knirpse auch noch an die Umwelt denken, werden von den ganzen Autolobbi und anderen Lobbiisten, sowie von den gesamten Politikern und Industriellen so verarscht und abgezockt, dass uns hören und sehen vergeht. Sollen doch mal die GELDGIERIGEN Ars.hgeigen an ihre eigenen Nasen fassen und den Anfang für ALLE Bürger und Lebewesen der ganzen Erde, machen, damit es uns allen wieder besser geht. Nicht die eigenen Taschen füllen und nochmehr von den unzähligen kleinen Bürgern abkassieren, damit deren Wohlstand immer auf einem, oder noch besseren Level kommen.

    Leute tut Euch zusammen und wascht den GELDGIERIGEN, die von uns gefüttert und gemästet werden, endlich mal die Köpfe, bis diese wieder normal denken können.

  15. Fahrbach sagt:

    Das ganze Debakel mit den Abgas und Verbrauchswerten fing doch mit den auf dem Rollenprüfstand ermittelten Werten an.
    Seitdem wurde seitens der Autoindustrie immer mehr wert darauf gelegt, dass die Fahrzeug auf dem Prüfstand beste Werte boten.
    In der Praxis waren diese Werte seltenst bis gar nicht einzuhalten.
    Hatte dies ein Kunde moniert, wurde er mit fadenscheinigen Gründen beruhigt.
    Als diese Werte größtenteils noch auf der Straße ermittelt wurden, waren sie näher an der Realität.
    Dies möchte aber heutzutage seitens der Verantwortlichen niemand mehr wissen.
    Das nächste Problem ist die Verkehrslenkung, die m.E. immer dazu dient, den Verkehr aus den Städten zu verbannen, grüne Welle o.ä. Fehlanzeige usw.

  16. Arjey sagt:

    Wie war das früher, als Nackenstützen und Sicherheitsgurte eingeführt wurden? Da ging es DIREKT darum Leben zu erhalten. Und durfte man dann also ab einem bestimmten Datum nicht mehr ohne Nackenstützen bzw. Gurte fahren?
    Nein, nur Neuwagen mussten damit ausgerüstet sein. Keiner musste sich deswegen ein neues Auto kaufen.

    Und jetzt, bei Feinstaub, NOx & Co.? – Hier geht es nicht unmittelbar um Menschenleben, aber hier wird darauf bestanden, dass sofort alles und FÜR ALLE anders werden muss. Wie kann das sein? – Liegt es vielleicht daran, dass die Autolobby fast täglich beim Kanzleramt ein- und ausgeht? – Oder daran, dass der Staat ordentlich mitverdient, wenn sich einer ein neues Auto kauft?

    Übrigens: Angie hat gerade heute wieder betont, dass Dieselfahrzeuge umweltfreundlich sind.
    Außerdem: Wie heißt es so schön? – “Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast” – UBA als Staatsorgan hat diesen Bericht verzapft? – Kein Kommentar…

    An den ADAC: Bei den Auswertungen des UBA sollen Grafiken sein, die zeigen, dass Dieselfahrzeuge die Bösewichter sind? – Also diese Grafiken habe ich nicht gefunden…

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Arjey, auf der Seite des UBA findest du unten 4 Grafiken. Mit den Pfeiltasten kannst du zwischen den Grafiken blättern. Die gesuchte Grafik trägt den Titel “Diesel-Autos stoßen das meiste NO2 aus”. Viele Grüße.

  17. Niethen sagt:

    Liebe Redaktion,
    mir scheint dass Sie für das Jetzt auch keine passable Lösung haben. Was ist mit dem LKW der adblue abschalten kann? Und ein LKW braucht erheblich mehr wie ein PKW. Der Private muss mal wieder büßen für die verschlafene Politik, die in den Ballungsräumen keine Vorsorge getroffen hat und ein leistungsfähiges Öffentliches Verkehrsnetz installiert hat. Wäre zudem auch eine großartige soziale Leistung. Die Erfindung der Ampelphase “nur rot” oder die “rote Welle”, auch gerne benutzt um die Verkehrsströme zu verlangsamen bringt sicherlich keine Schadstoffreduzierung.. Durch die höheren Verkehrswiderstände wollte man ja auch bestimmte Routen besonders verkehrsunfreundlich machen.

    Wenn, wie Sie schreiben, die Industrie bereits Techniken für schadstoffarme Fahrzeuge hat, warum werden denn da nicht Umbausätze entwickelt, soll es ja schon mal gegeben haben. Mehr Gewinn bringt der Industrie natürlich ein neues Auto, ob durch geänderte Abgasnormen oder Verleitung zum Diebstahl durch miserable Schließsysteme die bei manchen Modellen noch nicht mal abwählbar sind.
    Aber nochmal zurück zu Ihrem Artikel.

    Und warum fahren unsere Paketdienste, nicht mit Elektromobilen? Wie könnten sie denn auch, wo gibt es denn welche? Ach ja, für die üblichen Fahrzeuge hat die Industrie ja noch nicht die Entwicklungskosten abgeschrieben.

    Von den Verantwortlichen fühle ich mich alleine gelassen, die, die es zu verantworten haben, sind sicherlich nicht im mehr im Dienst, bzW. es waren ja sicherlich die Vorgänger.

  18. G. Hans sagt:

    Was soll man sagen? Alle Haben ein wenig recht, ber für mich ist das Ganze wieder eine Abzocke für die kleinen Leute. Jenseits aller Realität und von Schreibtischen geplant an denen Leute sitzen die so weit weg sind vom normalen Bürger, dass man angst bekommt.
    Wann weren wir uns endlich gegen diese Willkür?

  19. G. Hans sagt:

    In allen Kommentaren ist immer etwas wahres dran. Vor noch nicht allzulanger Zeit war das noch gar kein Thema, sondern der Diesel wurde als die Alternative verkauft. Jetzt werden Diesel verteufelt mit dem Ziel die kleinen Leute auf den Arm zu nehmen. Nur die trifft es in diesem Fall wie meistens. Richtig rechnen bei Statistiken und die Tatsachen richtig darstellen sollte man. Den Minderverbrauch der Dieselfahrzeuge im Verhältnis zum Mehrverbrauch der Benziner z.B. Oder die Imissionen der Holzfeuerstellen in Stuttgart oder die uralten Behördenfahrzeuge oder oder. Die Reihe wäre recht lang. Warum müssen wir bezahlen was in der Autoindustrie verpennt wurde? Ich frage mich wie lange wir Bürger uns das alles noch gefallen lassen, was sich Leute die meilenweit weg von den Tatsachen sind, an ihren Schreibtischen ausdenken. Unsere Nachbarn sind da nicht so zimperlich und gehen schon mal auf die Barrikaden.

  20. Anonymous sagt:

    W. Scholz

    ich fahre öfters aus Richtung Schattenring durch Stuttgart auf die B19 nach Aalen – das ist für mich der kürzeste Weg. Auch ich habe einen neueren Diesel Klasse 5. Würde ich über die A 8 fahren hätte ich ca. 30 km Umweg und am WE stünde ich auch noch im Stau. Wie wäre es mit ausgeschilderten Umleitungsstrecken seitens der Landesregierung??

  21. Das plötzliche Diesel-Verbot nach dem VW-Betrug ist genauso kopf- und planlos wie die Abschaltung der AKWs nach Fukushima. Statt, wie im Beitrag beschrieben, erst einmal zu versuchen, in den Städten von maximaler Verkehrsbehinderung auf guten Verkehrsfluss umzusteuern und die Wirkung zu beobachten, kommt gleich ein Betretungsverbot der Städte für Dieselbesitzer, selbst für Neufahrzeuge. Neben unnötigen Prestigebauprojekten wird nirgendwo von den Möglichkeiten der modernen Regelungstechniken Gebrauch gemacht, um den Fluss zu verbessern. Die Ampel steht stur 3 Minuten auf Grün, obwohl kein Auto kommt, während sich auf der Rotspur der Verkehr kilometerlang staut. In den Regierungen und Verwaltungen sitzen anscheinend nur noch Bekloppte, die nicht in der Lage sind, über die Folgen ihrer unüberlegten Handlungen nachzudenken.

    Ich wohne auf dem Land. ÖPNV existiert hier nicht, aus Kostengründen kommt nur ein Diesel in Frage, und das Auto ist noch relativ neu. Deutsche Städte werde ich folglich zukünftig nicht mehr betreten, was wohl für viele Landbewohner die Folge sein dürfte. Zum Glück gibt es ja amazon & Co., und vielleicht können die Verkäufer in den Städten, die mangels Kunden ihren Job loswerden, bei DHL & Co. als Auslieferungsfahrer anfangen.

  22. floehde sagt:

    Es geht nicht um die Umwelt, das Klima oder sonst welche großartige Dinge. Es geht einzig und allein ums Geld. Die Konzerne wollen, nein müssen, immer mehr verkaufen und die Politik will ausschließlich Wachstum. Da kommt doch so ein kleines grünes Deckmäntelchen gut daher. Anscheinend ist der deutsche Verbraucher durch RTL und Co. schon so verblödet, dass er nichtmal merkt, wie er am Nasenring durch die Manege geführt wird.

  23. Helle sagt:

    Die Frage stellt sich, was unsere sonst so innovativen PKW-Hersteller unternehmen werden, um EURO 5 – Dieselfahrzeuge auf EURO umzurüsten. Oder ist das gar nicht gewollt, um die Nachfrage neuer PKW anzukurbeln?

    Da würde ich mir auch vom ADAC mehr Initiative wünschen. Meinen BMW 320d, Baujahr 2013, 4,5 Liter Verbrauch, will ich jedenfalls nicht verschrotten müssen.

  24. Tino sagt:

    Ich fahre selbst Diesel (E6) und verfolge das Thema interressiert. Die sogenannten altanatieve E Fahrzeuge
    sind ja auch nur Augenwischerei.Der Dreck wird nur verlagert und zwar in das Umfeld der Kraftwerke.
    Ich habe auch noch nichts gehört das E.Fahrzeuge einen Wohnwagen oder Pkw- Hänger ziehen
    können. In unserer ländlichen Gegend ist das unumgänglich. Ich denke das ist alles Kurzschluß
    politik.Wenn VW nicht so hirnrissig besch……. hätte würde heute kein Mensch darüber diskutieren.
    Es ist schon peinlich das dem Land der Autokönige die Krone zerbrochen ist. Das Widerlichste ist
    aber das die Hersteller ihren Vorständen Millionengehälter und Pensionen zahllen und ihren Verplichtungen gegenüber dem Kunden nicht nachkommen.

  25. Wir als Bürger, Menschen müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Autoindustrie organisiert, kriminell arbeitet und eigentlich kein Interesse daran hat Autos/ Motoren sauber zu machen. Alles was die Autoindustrie in den letzten 40 Jahren gemacht hat, hat Sie IMMER nur unter Druck gemacht und nicht freiwillig. Ich kann mich noch gut an die Diskussionen in den 1980 er Jahren erinnern, als der Katalysator in der EU eingeführt wurde. Damals wurde der Untergang der Deutschen Automolindustrie vorrausgesagt.
    Würden die tatsächlichen Verbrauchs- und Schadstoffwerte im Verkaufsprospekt stehen, würde so mancher Autokäufer dumm gucken.
    Die Politik versagt seit Jahrzenten. Da werden auf EU Ebene teilweise gute Normen und Verordnungen erarbeitet und dann werden die einfach nicht umgesetzt.
    Aber auch das Verhalten der AutofaherInnen ist oft von einem irrationalen, paranoiden Verhalten geprägt.
    Wir kaufen keine Autos nach Vernunft und Ratio. Der Autokauf ist voll mit Emotionen. Davon lebt die Autoindustrie. Alufelgen, Metalliclack und viele anderen Dinge sind wichtiger, als ein wirklich sauberes Auto. Und so mancher Diesel ist niemals wirtschaftlich.
    Das alles wird sich niemals ändern, weil wir Menschen Ticken so.
    Der ADAC leistet hier zwar gute Verbraucherpolitik durch seine Realitätsnahen Abgasmessungen. Doch das wird nur eine sehr kleine Käufergruppe ansprechen. Die Masse kauft auch weiterhin SUV( Sehr Unvernünftige Vehikel ) und Autos die für den Besitzer/ In das falsche Auto ist. Welcher 1 – oder 2 Personenhaushalt benötigt eine Großraumlimosine ? Und wer nur 5.000 km im Jahr fährt sollte NIEMALS einen Diesel kaufen.

  26. Anonymous sagt:

    Leider ist mein Fahrzeug, Passat 2.0 TDI Bluemotion(?) auch mit dem Pfuschdiesel ausgestattet. Die Softwareumstellung erfolgte im Sept. 16. Nun gibt es Probleme mit dem DPF (das Werk arbeitet zusammen mit dem Vertragspartner daran ,schaun mer mal , ob sie es hinbekommen. ) Im Hinblick darauf und den drohenden Fahrverboten kommt mir allmählich der Gedanke, mich von diesem an sich sehr schönen Auto zu trennen. Aber was kauft man denn jetzt? Ist ein Euro 6 -Diesel auf Dauer unbedenklich, oder kommt da auch bald was?. Was ist mit den DI-Benzinern? Da hört man ja auch so einiges , mal abgesehen von der CO2 -Diskussion, die ja auch nicht ohne ist. Ich bin der Meinung, dass der Endverbraucher mal wieder der gelackmeierte ist . Industrie und Politik geben m.E. keine klaren Aussagen.
    H. Weiler

  27. Norbert Schwarz sagt:

    Wenn ich lese “Düsseldorf überprüft ” sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Die Rheinbahn fährt seit Jahren mit Sondergenehmigung und roten Plaketten!

  28. LPG-fahrer sagt:

    Warum wird vom ADAC immer nur von Elektroautos als Alternative zu Benziner und Diesel geredet. Ich fahre schon seit Jahren einen PKW mit Flüssiggas. Laut diverser Tests ist diese Antriebsform umweltfreundlicher als Benzin und Diesel. Zumindest für die Übergangszeit, bis die Elektroautos serienreif sind, wäre das eine gute Alternative. Sollte unsere Umweltkanzlerin wirklich Interesse an besserem Umweltschutz haben, warum werden dann die grossen und umweltschädlichen SUV’s nicht viel höher besteuert. Muss es denn sein, das Kinder und Schüler mit einem SUV zum Kindergarten und in die Schule gebracht werden. Auch frage ich mich immer wieder, warum Deutschland das e i n z i g e Land weltweit ist, das auf den Autobahnen keine generelle Geschwindkeitsbegrenzung hat. Diese würde dem Umweltschutz und gleich als guter Nebeneffekt auch noch der Verkehrssicherheit dienen.

  29. Thomas sagt:

    Beinahe jeder Hersteller prahlt doch mit einer besonders umweltbewussten – und deswegen deutlich teureren – PKW-Serie, bei VW z.B. Blue Motiion genannt. “Wenn Fahrspaß auf Vernunft trifft, …” (Zitat aus dem Verkaufsprospekt) Frage an den ADAC: Lässt sich eigentlich in Ihren Tests feststellen, dass diese Diesel-Fahrzeuge bei den NOx-Emissionen signifikant bessere Werte erzielen? Vermutlich werden auch diese PKWs bei Fahrverboten betroffen sein. Man könnte das Zitat fortsetzen: “… wird Vernunft zur Dummheit.”

  30. Christian sagt:

    Solche Fahrverbote gehen am Ziel vorbei und treffen wird es wieder nur die kleinen Leute. Für alle anderen gibt es wieder genug Ausnahmen (Fahrzeugflotten, etc.). Und die Infrastruktur ist fast überall zu schlecht und/oder zu teuer um als Alternative zu dienen.

  31. Heinz sagt:

    Was unbedingt reduziert werden muss, ist die Anzahl der Leute, die uns unter dem Namen “EU” Gesetze aufs Auge drücken, die an Unsinn nicht mehr zu toppen sind.
    Eine der vielen Vorgaben, ist die Reduzierung der Umweltbelastung, durch was auch immer, ohne sich überhaupt mit dem Thema beschäftigt zu haben.
    Getroffen werden dabei immer die Endverbraucher und nicht die, die das ganze verbockt haben; die haben eine Lobby.
    Wenn solche Vorgaben gemacht werden, sollte man die Hersteller dazu verpflichten, die betroffenen Fahrzeuge zurückzunehmen und entsprechend umzurüsten bzw. auszutauschen. Dabei kann dann ruhig eine kleine Umrüstungsgebühr anfallen, die dann die EU locker übernehmen könnte.

    Man könnte hier Beispiele ohne Ende bringen, aber leider bleibt das ohnehin ohne Resonanz, da es leider in unserer Bevölkerung zu wenig Leute gibt, die sich gegen unsinnige Maßnahmen zur Wehr setzen würden.

  32. chris sagt:

    hat das verehrte Umweltbundesamt auch Industrie, Kraftwerke, Haushalte, Schiffe, u.a. eingerechnet?
    Wenn es der Regierung gelegen ist, warum werden die Manager bei VOLKSWAGEN nicht bestraft? Schadenersatz, Steuernachzahlungen?

  33. Anonymous sagt:

    Was ist denn mit den Städten am Rhein. Dort vom Ufer aus kann man sehen was die Diesel-Schiffsmotorenbau rauswerfen. Dürfen diese dann noch die Stadt passieren obwohl es sich um eine Internationale Wasserstraße handelt?

  34. Uli sagt:

    Wenn Diesel-Besitzern verboten wird, ihre Autos zu benutzen, kommt das einer Enteignung gleich!
    Der Staat kann doch nicht zulassen, dass Diesel-Autos verkauft werden und drei Jahre später wird die Nutzung verboten!
    Das ist unmöglich!!!!!
    Es werden doch noch weiterhin Fahrzeuge mit Diesel-Motoren verkauft, was soll das?
    Hier sollte wirklich Nägel mit Köpfen gemacht und der Verkauf von Diesel-Motoren eingestellt werden.
    Ich meine:
    – künftig kein Verkauf von Diesel-Autos mehr
    – den jetzt noch existierenden Diesel-Autos ihr Grnadenbrot gewähren, in ein paar Jahren sind die ja ohnehin ausgestorben!

    • Holger sagt:

      Den Diesel einfach zu verteufeln ist die falsche Politik sondern ihn weiterzuentwickeln und ihn sauber machen und das geht auch bei den kleindieseln.Wenn es den Diesel nicht gäbe was hätten wir da einen Spritverbrauch und eben auch das Abgasvolumen das eben vom Verbrauch abhängig ist. Aber scheinbar gibt es eben Leute die dies nie wissen wollen das man den diesel wirklich sauber machen kann.

  35. Heinz F. S sagt:

    Es ist kaum zu glauben, was da passiert. So wie Andreas V haben sich viele einen modernen Diesel zugelegt, einerseits um die Kosten zu reduzieren, andererseits auch um die Umwelt im Hinblick auf die CO2 Belastung zu schonen, denn die Diesel brauchen nun mal wesentlich weniger.
    Jetzt wird ein erhöhter NoX-Wert hervorgekramt. Nach dem Motto, welche Sau treiben wir denn heute durchs Dorf?
    Das bedeutet, dass langlebige Wirtschaftsgüter wie Autos innerhalb von kürzester Zeit wertlos werden. Dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Schrottfahrzeuge, wie manche Schreihälse glauben machen wollen, sondern um neuwertige Fahrzeuge. Der Verbraucher kann nicht mehr sicher sein, ob er ein Produkt, was er heute kauft, morgen noch nutzen kann. Das Vertrauen in eine gewisse Beständigkeit ist bei mir und anderen dahin. Was soll man denn kaufen? Empfohlen werden Fahrzeugen der Euro Norm 6, die sicherlich morgen auf der Abschussliste stehen und deren Besitzer für die blödsinnigen Entscheidungen anderer zahlen dürfen.
    Aus meiner Sicht als ADAC Mitglied ist auch der Verein gefordert, die Mitgliederinteressen wahrzunehmen, nicht nur aufzuklären und einen Ist-Zustand zu beklagen, sondern zum Beispiel langfristige Übergangszeiträume zu fordern und insgesamt auf der politischen Ebene zu arbeiten, um zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Weiterhin müsste es doch auch möglich sein, die Industrie zu bewegen, durch Entwicklung von technischen Nachrüstmöglichkeiten, die Fahrzeuge auch auf diese Gegebenheiten einzustellen. Insbesondere, da sich bei der Vielzahl der Fahrzeuge sicher auch ein interessanter Markt ergeben würde.

  36. E.Bauer sagt:

    Ein ganz wichtiges Argument, das auch hier anklang, ist der Handel, die Gastronomie, nahezu alle gewerblichen Steuerzahler in den betroffenen Städten. Diese müssten sich eigentlich mit den Dieselfahrern solidarisieren, die gerade der Inquisition unterliegen, denn sie werden die Verlierer sein. Im Internet gibt es nahezu alles zu kaufen, demnächst bietet Amazon auch Lebensmittel etc. mit Zulieferung, wozu muss man da in eine Stadt fahren die einen gar nicht will. Das Geld natürlich schon! Die Städte verbauen sich ihre Attraktivität ohnehin schon seit langem selbst: Parken zu teuer, zu wenig Toiletten und wenn dann ebenfalls ein Abzockmodell, weil alles privatisiert wird und die Investoren nichts anders als den Raibach machen wollen. Da weiß man erst wie schön es in der Umgebung ist, zumal kleineren Orten, wesentlich günstiger, keine Parkprobleme, Natureindrücke, die Gastronomie erfreut sich. Was will man da in einer Stadt, insbesondere wenn der öPNV uninteressant wegen Anbindung/Fahrzeiten, mit vielen Ausfällen behaftet und zudem überteuert ist. Waren das noch Zeiten, als der öPNV staatlich und dadurch funktionell war. Aber es ist wie bei den Autolobbyisten, die den Hals nicht vollbekommen und sich zudem einen teuren und teils unfunktionellen Wasserkopf leisten,

  37. Claus sagt:

    Durch die massive Ausweitung der “Tempo 30-Zonen” in denen man im zweiten Gang mit erhöhter Drehzahl fahren muß, weil`s im dritten Gang ruckelt und der fehlenden “Grünen Welle” hat man doch das ganze Dilemma mit verschuldet.

  38. Wilfried Köpke sagt:

    Es ist immer wieder das Gleiche. Hat man einen Sündenbock, der für alles verantwortlich ist, wird ständig weiter draufgehauen.

    Der Diesel ist an Allem Schuld! Basta! Was aber ist mit den Kreuzfahrtschiffen, die in 1 Std. Liegezeit mehr Abgase in die Luft
    schleudern als 5.500 PKW.
    Was ist mit den LKW, die Adblu abschalten und in Deutschland nicht kontrolliert werden dürfen?
    Auch die Städte mit ihrer sagenhaften Infrastruktur. Durch Köln braucht man 1,5 Std. längere Fahrzeit wegen des Verkehrs und der
    unzureichenden Ampelschaltung. Oft erlebt in Orten, Ampel rot aber keine Fahrzeug vorhanden!
    Haushalte, die noch mit Kohle heizen!

    Die sind alle nicht schuld, aber der Diesel!!!!

    Wir brauchen Elektro-Fzg!!!! Mit denen man noch nicht einmal 200 km weit kommt! Wenn alle Kraftfahrzeuge mit E-Motor betrieiben werden, reicht dann der Strom oder müssen wieder Kohlekraftwerke angeschaltet werden?

    • Ein Mitglied sagt:

      Und wer denkt eigentlich mal daran, wieviel Batterien wir für die E-Autos brauchen ?
      Die Herstellung dieser Teile und deren Entsorgung ist mit Sicherheit besonders “gut” für die Umwelt, mal abgesehen davon, das mit so einem E-Mobil keine größere Strecke in annehmbarer Zeit zu bewältigen ist.
      Es ist wie immer, man braucht für alles einen Sündenbock und jetzt sind halt die Dieselautos dran.Die Industrie kauft sich frei und darf ihre Abgase in die Luft blasen und der Steuerzahler,der sein Auto vor allem zur Fahrt zur Arbeit braucht, darf alles bezahlen. Ich habe,wieviele Andere auch, Schichtdienst und um 3.30 Uhr fährt auf dem Lande und auch in vielen Städten noch kein Bus.Bin also auf mein Auto angewiesen und vielen Anderen geht das so, vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Kilometer zum Arbeitsplatz zumutbar sind.
      Ich finde,das unsere Politiker total versagt haben, aber das liebste Kind von Frau Merkel ist nun mal die Autoindustrie

  39. Volker sagt:

    Ich glaube es hilft bei dieser Debatte nicht, als Autofahrer auf andere Verkehrsteilnehmer (LKWs, Busse, Schiffe etc.) zu zeigen. Dieses Schwarze-Peter Spiel bringt die Debatte nicht voran. In den Kommentaren habe ich solche Schuldzuweisungen häufiger gelesen.
    Jeder sollte sich da doch selbst an die eigene Nase fassen. Muss ich mit dem Auto (in die Stadt) fahren? Oder ist der ÖPNV und ein Mix aus Verkehrsmitteln nicht der vernünftigste Weg.
    Als Kölner frage ich mich zu dem häufig was so viele Autos mit lokalem Kennzeichen in der Innenstadt machen, obwohl das Parken kein Vergnügen ist und auch das fahren zu den Stoßzeiten mit U-Bahn oder Fahrrad viel angenehmer ist.
    Die Autos sind zu dem in den letzten Jahren immer größer geworden. Vielleicht könnte man auch die Größe der KFZ in die Plaketten Debatte mit einbeziehen. Warum müssen große SUVs sich durch die engen Innenstädte quälen und auch die Anwohner und Passanten quälen.
    Insgesamt fehlt der Politik ein kluges Gesamtkonzept.
    – Autobahn-Maut ist ein Fehler und bringt wohl mehr Verkehr in die Orte und weg von der Autobahn
    – Mangelhafte Förderung der E-Mobilität
    – Wegfall der Gas-Subventionen ab 2018/20
    – Kein flächendeckendes Netz von Erdgastankstellen, E-Zapfsäulen, …
    – viel zu teurer ÖPNV
    – viel zu wenig Nachtverkehr im ÖPNV
    – schlechte Anbindung in den Vororten im ÖPNV
    – Sauberkeit im ÖPNV
    – Schlechte Fahrrad-Infrastruktur (Wege, Abschließmöglichkeiten, …)

    Ingesamt vermisse ich hier ein Gesamtkonzept, dass smart die Verkehrsmittel vernetzt.

  40. Peter Maske sagt:

    Man sollte Dieselfahrzeuge gar nicht mehr bauen, dann hört jede Diskussion darüber auf.Nur noch Benziner bauen, noch besser preisgünstige Elektro- Autos. warum ist man von Wasserstoff abgekommen, da kam am Auspuff nur Wasser heraus.

  41. Die Fahrverbote in Stuttgart werden mit Feinstaub begründet
    (“…an Tagen mit hoher Feinstaub-Belastung in der Innenstadt zu verbieten.”)

    Aber wie Herr Wissmann schon in der “Welt “sagte :

    Ein effizienter Diesel kann in einem Land, dessen Energie weitgehend durch Kohlekraftwerke erzeugt wird, einen besseren ökologischen Fußabdruck haben als ein Elektroauto.
    …..
    Einen Feinstaubalarm in Stuttgart mit einem Einfahrverbot für alte Diesel zu beantworten ist wissenschaftlich unseriös. Nur vier Prozent des Feinstaubs in Stuttgart sind auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zurückzuführen. Da verfolgen manche Kräfte eine eigene ideologische Agenda.

    Noch nie war die Stickoxidbelastung so niedrig wie heute. So zeigen Zahlen des Umweltbundesamtes, dass die Stickoxidwerte in Deutschland 60 Prozent niedriger sind als vor 10 bis 15 Jahren.

    Wer schützt uns vor “unseren” Politikern und vor den ideologisch Verblödeten?

  42. Anonymous sagt:

    Sehr geehrtes ADAC-Team,
    zurzeit wird von verschiedenen Kreisen in Deutschland eine Kampangne gegen Dieselfahrzeuge geführt, die ihres gleichen sucht. Hauptsächlich wird gegen deutsche Autos gewettert, was ist mit Fahrzeugen anderer Hersteller. Es wird uns plausibel gemacht wie schmutzig unsere PKW`s sind und das die LKW`s wesentlich sauberer sind. Ich habe noch keinen PKW gesehen der die Luft schwärzt, wenn er technisch in Ordnung ist, bei LKW`s ist dies aber sehr oft zu beobachten.
    Und dann meine Frage, was ist Diesel?
    Ein Leichtöl, wird das nicht auch in ähnlicher Form als Heizöl verwandt?
    Warum macht der Zoll jagt auf Diesel Fahrer, wenn diese Heizöl fahren. Also liegt das Problem nicht nur am Auto, oder?
    Viele Grüße an unsere Umweltschützer, trotz der vielen Maßnahmen die sie zu Lasten des Volkes durchgesetzt haben, wurde festgestellt das die Klimaerwärmung rasant gestiegen ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Frank M.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Frank M., der Zoll ahnded das Fahren mit Heizöl da es sich dabei um ein Steuervergehen handelt. Heizöl ist für Heizzwecke vorgesehen und deshalb niedriger versteuert als Dieselkraftstoff. Ausführliche Infos dazu findest du hier => http://bit.ly/2nm8O2V. Viele Grüße.

      • Stefan Overath sagt:

        Liebes ADAC Team formal ist Eure Antwort korrekt, aber geht leider nicht auf die eigentliche Frage und somit Intention des Fragesteller “Also liegt das Problem nicht nur am Auto, oder?” ein, der mit dem Zaunpfahl winkt, dass all die Ölheizungenj das exakt gleiche Produkt (nur rot gefärbt) verbrennen und somit die gleichen Schadstoffe wie beim Diesel, natürlich in anderer Verteilung, entstehen.

        • ADAC ADAC sagt:

          Hallo Stefan, gerne beantworten wir auch deine Frage. Natürlich entstehen bei der Verbrennung durch Ölheizungen auch Schadstoffe. Diese werden aber nicht von unseren Ingenieuren getestet und beurteilt. Bitte hab Verständnis dafür, dass wir uns dazu nicht äußern können. Viele Grüße.

  43. Schwerdt sagt:

    Alle Kommentare sind dem Thema “Luftverschmutzung” nahe. Verteufeln die “Autolobby”. Loben die EU welche “Gute Regeln” festlegt-
    so butterweich, daß sich die Autoindustrie nur die Hände reiben kann-.. Keiner erwähnt nur im Ansatz, daß (Klimaschutz) CO² natürlicher Bestandteil der Luft ist und hingegen NOx ein gesundheitsaschädliches Verbrennungsprodukt, vorwiegend von Dieselverbrennern.

    Es ist also Zeit, ohne “Hauruck-Aktionen” eine Steuerung der Lobbisten in Richtung Vernunft zu betreiben um die Gesundheit unserer Bürger in den Vordergrund zu stellen. Ein Stopp für Dividenten-Jäger. Prämienempfänger für geschicktes lavrieren im Gesetzes-
    Dschungel sollten gezwungen werden ihren Hut zu nehmen.

  44. Wie wäre es einmal einen Großversuch zu starten, bei dem für eine Woche ALLE Dieselfahrzeuge aus der Stuttgarter Innenstadt verbannt werden. Hier hätte man dann eine echte Vergleichsmessung um zu beweisen, dass es nur die Diesel-PKW’s sind die den Feinstraub erzeugen. Selbst wenn der abgelagerte Feinstaub auf den Straßen aufgewirbelt wird, müßte es doch möglich sein, einen relevanten Unterschied messen zu können

    • Otto sagt:

      Von Feinstaub redet doch keiner mehr, denn dann sind ja die modernen Benziner plötzlich Umweltsünder. Jetzt ist NOx aus hochgezüchteten Dieseln ganz böse. Wir brauchen doch ein Feindbild, wie soll man uns denn sonst den ganzen Stuss verkaufen.

  45. Anonymus sagt:

    Einige der Beiträge hier erinnern mich an die Aussage von Einstein hinsichtlich der grenzenlosen menschlichen Dummheit. Insbesondere, wenn als Schuldige wieder mal unsere Kanzlerin oder die ach so bösen SUV’s ausgemacht werden. Aber klar: Wenn in China ein Fahrrad umfällt ist natürlich unsere Kanzlerin schuld. Und zum Thema “große SUV”. Diese dämliche Neiddiskussion hat schon einen soooooo langen Bart. Ein Bekannter fährt einen “großen SUV” beruflich und damit keine 10.000 km/Jahr. Ein anderer, der sich ständig über “diese SUV’s” aufregt, nutzt einen von seinem Arbeitgeber bereitgestellten Diesel und fährt damit über 30.000 km/Jahr und das überwiegend zu rein privaten Ausflugsfahrten. Wer ist jetzt der größere Umweltverschmutzer? Oh Herr, laß Hirn regnen!

    Solange immer noch die durch den sog. VW-Diesel-Skandal geschädigten “VW-Konzern”-Pkw-Besitzer von Gerichten abgewiesen werden oder erst gar nicht klagen und sich trotzdem wieder einen neuen Pkw der betroffenen Typen zulegen ist doch Tür und Tor offen für weitere Manipulationen dieser Art. Wen interessiert denn hier der überhöhte Schadstoffausstoß?

  46. Hel sagt:

    Ohne “Daumen hoch” oder “runter” (nennt sich Bewertungssystem…) ist diese “Kommentarmöglichkeit” leider uninteressant, liebe ADACler.
    Die Zeit, mich auch noch durch so manche komplett sinnlose Kommentare durchzuwühlen, hab ich leider nicht…

    Ansonsten kann ich nur dazu sagen: wer nen Diesel gekauft hat:
    Mein unaufrichtiges Beileid: die Dinger stinken schon beim Tanken!
    Kauft Euch nen echten Verbrenner oder, wesentlich besser: endlich eAutos!
    Bzw. tretet den Verantwortlichen so lange in den Hintern, bis ENDLICH die schon LÄNGST machbaren und auch durchaus bezahlbaren PlugInHybriden gebaut werden mit allermindestens 30km eReichweite!

  47. Tamara Rapp sagt:

    Hallo ADAC-Team,
    zum Thema noch zwei Fragen: Wir wohnen in München und fahren fast ausschließlich mit Rad oder den Öffentlichen. Nur für unsere Urlaube oder unsere Fahrten aufs Land, wo man eben mit viel Gepäck nicht gut ohne Auto hinkommt, setzen wir uns in den Wagen. Wir fahren also RAUS aus der Stadt.
    Überall ist nun zu lesen, dass Diesel bald draußen bleiben müssen. 1. Was ist mit BürgerInnen innerhalb der Städte? 2. Was machen brave Seltenfahrer wie wir, die IN München wohnen, ihren Urlaub an einem bestimmten Tag antreten möchten und dann von einem spontan ausgerufenen Fahrverbot für genau diesen Tag überrascht werden? Einen Tag später losfahren? Die Miete für die Ferienwohnung an diesem Tag in der Pfeife rauchen?
    Beste Grüße
    T.R.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo txturamar, die EU-Schadstoffgrenzwerte gelten uneingeschränkt auch für München, was dies konkret bedeutet ist derzeit noch unklar. Als Umsetzung wäre, wenn alle rechtlichen Bedenken ausgeräumt sind ein ausgeschildertes Einfahrtsverbot denkbar. Die favorisierte Lösung der Stadt ist derzeit eine Plakette für Autos mit geringem Stickstoffdioxid-Ausstoß, die dann wie das bekannte grüne Wapperl zur Einfahrt berechtigt. Betroffen wären ausschließlich ältere Dieselmotoren. Ob nur noch Autos mit Euro 6 einfahren dürfen oder ob eine ältere Abgasnorm ausreicht, ist noch nicht geklärt. Sicherlich wird es Ausnahmen geben – ähnlich wie bei der bestehenden Umweltzone, da gab es bei der Einführung 2008 diverse Übergangsfristen, vor allem für Anwohner und Handwerker. Viele Grüße.

  48. Wilhelm Savelsberg sagt:

    Wie ist es denn mit Behinderte, ich habe ein G und 50 %, darf ich mit meinen Diesel auch nicht mehr in die Stadt rein, oder muss ich mir einen elektrischen Rollstuhl kaufen.

    • ADAC ADAC sagt:

      Hallo Wilhelm, derzeit gibt es lediglich Entwürfe für geplante Dieselfahrverbote. Wer genau in welche Zone fahren darf kann heute noch nicht final gesagt werden Viele Grüße.

  49. Anonymous sagt:

    Wieso werden die Richtlinie(n) von der EU nur erlassen ohne auch für deren Um- und Durchsetzung zu sorgen.
    Mit dem Ergebnis jede Kommune in Europa erlässt eigene Verordnungen. Mein Navi kennt die nicht.
    Wie komm ich als Autofahrer von A nach B ohne als Umweltsünder abgezockt zu werden egal ob Diesel oder Benziner.
    Wo muss ich dann Parken wenn ich solche Orte besuchen will; wo bei will ich dann noch dorthin???

  50. Kanzler sagt:

    Grundsätzlich keine Fahrverbote … Fertig! Die Regierung sollte sich darum kümmern, dass der Lkw-Verkehr reduziert wird! Hier gibt es jede Menge Ansätze. Etwa Lager in den Industriegebieten und Auslieferungsfahrzeuge für die Städte als E-Fahrzeug. Kurzum auch mehr Waren auf die Schiene. Fahren sie einmal 100 Kilometer auf der Autobahn. Ein LKW nach dem anderen …. Aber an die Industrie traut sich ja keiner. Beim Privatmann, kann es JA machen, der hält ja still. 😉 Ich habe zwar ein E6 Diesel werde ein Fahrverbot egal wo keinesfalls akzeptieren und das sollten alle machen. Man muss hier eine langfristige und planbare Lösung finden. Nur so geht es. Ab Datum XY werden gewisse Fahrzeuge nicht mehr erlaubt! Alles was davor ist gilt ohne Einschränkung. Wann kommt der Staat und reißt Häuser ab?

  51. Jürgen sagt:

    Warum meckert denn keiner über die Industrie?
    DIE verkaufen uns den Schund, die Politik verbietet UNS danach das fahren damit.
    Wir Bürger sollen nun ausgesperrt, oder zum Neuerwerb gedrängt werden!

    Leute! Ich kann mir nicht jedes Jahr ein neues Auto kaufen. Das habe ich voriges Jahr getan. Und nun soll ich mir ein anderes kaufen?
    Gerne. Wenn ich mein aktuelles OHNE Nachteile wieder zurückgeben kann.
    ICH kann nix für die Politik!
    ICH hab diese Autos nicht gebaut!

    Ich bin nur Endverbraucher, soll aber dafür zur Verantwortung gezogen werden?

  52. Dennis sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    eine Änderung muss kommen und soll auch kommen. Da habe ich nur ein Problem: welche Alternativen gibt es für den Anhäbgerbetrieb? Der Diesel ist das non plus ultra, ein Benziner hat im Zugbetrieb einen wesentlich höheren Verbrauch, die Turbomotoren haben meist nur eine geringe Anhängelast. Reine Elektrofahrzeuge haben gar keine Anhängerbetriebszilassung und bei den Hybriden gibt es nur 3-4 Stück die dann aber auch sehr teuer sind.

    Was soll man da machen? Auf das Gespann verzichten kommt nicht in Frage.

    Wie sieht es eigentlich mit den ganzen Handwerken aus? Bekommen die alle eine Ausnahmegenehmigung, wie der ÖPNV und die Schausteller etc? Soll hier nur der Pendler abgestraft werden, oder doch etwas zur luftverbesserung beigetragen werden.

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