Was deine Automarke über dich verrät

Kann man Autofahrer anhand ihrer Automarken unterscheiden?

Singen im Ford, Selbstgespräche im BMW und fluchen im Audi: Eine aktuelle Umfrage zur Typologie der Autofahrer ergab, dass die Fahrer sich je nach Automarke unterschiedlich verhalten, wenn sie in ihrem Wagen unterwegs sind. Einige überraschende Erkenntnisse. 

Sangesfreudige Ford-Fahrer

Auf die Frage, wo sie am liebsten singen, antwortete fast die Hälfte der Deutschen (45 Prozent): Nein, nicht in der Dusche, sondern im Auto. Am aktivsten sind diesbezüglich Ford-Fahrer: In keinem anderen Automodell wird mehr geträllert. 56 Prozent der befragten Ford-Fahrer singen lieber in ihrem Wagen als anderswo. Auch die Fahrer von Mercedes und BMW sind der Umfrage zufolge recht musikalisch: Mehr als jeder zweite von ihnen (55 bzw. 54 Prozent) singt am liebsten im Auto.

Selbstgespräche im BMW

Besonders BMW-Fahrer fühlen sich in ihren Autos offenbar recht wohl und nutzen die Zeit darin, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen: Fast jeder vierte (24 Prozent) spricht laut der Umfrage während der Fahrt mit sich selbst. Beliebt für Selbstgespräche sind auch Audis (20 Prozent) und Volkswagen (19 Prozent). Insgesamt hielten 14 Prozent der Befragten Autos für den besten Ort, um sich mit sich selbst zu unterhalten.

Pöbelnde Audi-Fahrer, entspannte Ford-Fahrer

Besonders emotional sind laut der Umfrage Audi-Fahrer. Jeder vierte von ihnen flucht und pöbelt eher im Auto als anderswo. Fast genauso viele Fahrer von Volkswagen (24 Prozent) und Mercedes (22 Prozent) tun es ihnen gleich. Besonders gelassen hingegen sind offenbar Ford-Fahrer: Nur 16 Prozent von ihnen fluchen bevorzugt im Auto.

Flirtbereite Fiat-Fahrer

Grundsätzlich sind die Deutschen echte Flirtmuffel, wenn sie im Auto sitzen: Gerade einmal zwei Prozent der Befragten flirten gerne beim Fahren, wie die Umfrage ergab. Wer darauf nicht verzichten will, sollte nach einem Fiat Ausschau halten: Fiat-Fahrer sind noch am ehesten zu einem Flirt bereit. Von 33 befragten Fiat-Fahrern gab das immerhin fast jeder Zehnte (9 Prozent) an. (Anteil Fiat-Fahrer nicht bevölkerungsrepräsentativ erhoben)

An der Befragung von YouGov für mobile.de nahmen Ende November des vergangenen Jahres 2061 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+). In das Markenranking flossen ausschließlich Automodelle ein, die mehr als 100-mal vertreten waren.

Was meint ihr, treffen diese Typisierungen auch auf euch zu? Und kann man einen Autofahrer wirklich anhand seines Automodells einschätzen? 


Sophia
Studium in Ansbach. Volontärin Digitale Kommunikation.

22 Kommentare

  1. Erik Willoch sagt:

    Es wäre sehr interessant zu wissen, wie viele bei dieser Umfrage überhaupt gefragt wurden. Mit 33 Fiat-Fahrern hören sich die Ergebnisse nicht gerade auswertbar an! Wenn ähnliche wenige Fahrer der anderen Marken gefragt wurden, hat die Umfrage höchstens Unterhaltungswert.

    • Anonymous sagt:

      Das steht doch dort im Text:
      “An der Befragung von YouGov für mobile.de nahmen Ende November des vergangenen Jahres 2061 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+). In das Markenranking flossen ausschließlich Automodelle ein, die mehr als 100-mal vertreten waren.”

  2. Stefan Burger sagt:

    Das steht doch im Text:
    An der Befragung von YouGov für mobile.de nahmen Ende November des vergangenen Jahres 2061 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+). In das Markenranking flossen ausschließlich Automodelle ein, die mehr als 100-mal vertreten waren.

  3. Mahler sagt:

    Haben wir wirklich keine anderen Sorgen

  4. Schmitz, Heribert sagt:

    Man muss auch einmal schmunzeln dürfen! Sicherlich keine repräsentative Umfrage aber unterhaltsam!

  5. Uwe sagt:

    Und was ist mit Dehn anderen Automarken🙍die werden nicht gefahren bzw.nicht einbezogen .Es ist schon wie bei Dehn Öffendlich Rechtlichen, die suchen sich auch nur das Beste raus 🙅Was soll das ganze ??nur Müll

  6. Anonymous sagt:

    Naja, wer das hier liest, dann noch einen Kommentar schreibt … der hat keine anderen Sorgen!!

  7. M. Böhm sagt:

    Sind das denn repräsentative Umfragen? Eher nicht! Und wie sieht es mit der Persönlichkeit eines Citroen DS3 aus?

    • ADAC sagt:

      Hallo M.Böhm, die Ergebnisse der befragten Personen wurden gewichtet und sind somit repräsentativ für die deutsche Bevölkerung über 18 Jahren. In das Markenranking flossen ausschließlich Automodelle ein, die mehr als 100-mal vertreten waren. Viele Grüße.

  8. Harald aus RE sagt:

    ich habe im VW Käfer , im VW Golf, im Opel , im Ford und im Audi gleichermaßen geflucht ;-))
    kam eher auf die Situation an und nicht auf das Auto

    …. und meine Sorgen sind tatsächlich andere 8)

  9. Heinrich sagt:

    Da ist was dran. Ein Audi-Fahrer kann es offensichtlich nicht ertragen, wenn er von einem BMW überholt wird und klemmt sich sofort hinter ihn. Bei den Mondeos und Skodas deutet sich so etwas an.

  10. Anonymous sagt:

    … merkwürdig, fahre seit Jahren Ford, gesungen habe ich noch nie im Auto/Ford.
    😉

  11. Leo Evers sagt:

    Mich würde eher interessieren, welche Fahrer welcher Automarken am meisten im Verkehr drängeln und nötigen. These: Mercedes, BMW und Audi-Fahrer führen das Feld an.

  12. HK941 sagt:

    Absoluter Schwachsinn, so etwas kann nicht von einem modernen aufgeklärten angehenden Akademiker(in) kommen. PISA lässt grüßen

  13. Ein Schelm, der arges denkt sagt:

    2061 Personen haben teilgenommen an dieser Umfrage.
    Und das sei repräsentativ.
    Ja nee, is klar.
    Höchstens repräsentativ fûr den Schwachsinnsgehalt von Umfragen.

    2100 Teilnehmer bei 81 Millionen Bundesbürgern ist dasselbe Verhältnis, als wenn ivh in einer Kleinstadt mit 38.500 Einwohnern einen einzigen befrage und behaupte dann, dass sei die Meimung der Stadt.

    Halleluja ….. willkommen in der Welt der Statistiken.

    So also werden Meinungen verallgemeinert.

    • ADAC sagt:

      Hallo, es gibt genaue Vorgaben wie viele Personen mit welchen Merkmalen befragt werden müssen um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten. Du kannst sicher sein, hier wurde genau nach diesen Vorgaben vorgegangen und keine Einzelmeinungen verallgemeinert. Viele Grüße.

  14. Anonymous sagt:

    Der Quatsch wird immer quätscher, bis er quitscht…

  15. Christer Markgraf sagt:

    Kann jemand eigentlich mal dieses ranschmeißerische Geduze im Internet abstellen ? Ich will mir immer noch aussuchen, mit wem ich per Du bin.

    • ADAC sagt:

      Hallo Herr Markgraf, im ADAC Blog haben wir uns für die “Du”-Anrede entschieden, da wir hier häufig Social-Media-Inhalte einbinden. Dort ist das “Du” üblich und wir vermeiden so einen stilistischen Bruch. Auf adac.de siezen wir übrigens. Viele Grüße

  16. Karl sagt:

    Liebe Sophia,
    Dein Report ist eine nette Sache und man kann darüber schmunzeln oder sich auch über Nichtigkeiten aufregen.
    Ich fahre z.Zt. eine Mercedes und ich schimpfe natürlich manchmal über die anderen Autofahrer; bin aber froh, dass diese mich nicht hören können. Ich lasse ihnen gern den Spaß, auch über mich zu nörgeln, wenn ich mich mal dumm anstelle.
    Servus und vielen Dank

  17. habe sagt:

    Hallo Sophia,
    ein klares nein,fröhlich,traurig,zornig sein,hängt doch nicht vom Autotyp ab,das ist doch abhängig von der jeweiligen Stimmungslage,in der man sich gerade befindet,Bei 60 Jahren Fahrpraxis habe ich schon alle Stimmungen erlebt,egal welcher Autotyp gerade von mir gefahren wurde,aber während der Ferienfahrten,war ich immer fröhlich.
    Liebe Grüße vom linken Niederrhein

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